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By Sarah Scheibenberger

In On fact and Lies in an Extra-Moral experience (1873), written a yr after The start of Tragedy, Nietzsche addresses serious questions within the philosophy of language by means of inquiring into the sine qua nons for inspiration. before everything laid out as a set of private reflections, this essay went on within the twentieth century to be considered as a severe paradigm for notion on language philosophy and aesthetics.

Mit Ueber Wahrheit und Lüge im aussermoralischen Sinne (1873) versucht Nietzsche, ein Jahr nach Publikation der Geburt der Tragödie, eine Auseinandersetzung mit zentralen Fragen der Sprachphilosophie durch die Hinterfragung der Möglichkeitsbedingungen des Denkens. Zunächst als inner most Gedankensammlung angelegt, wird diese Schrift im 20. Jahrhundert zu einem der prominentesten Paradigmen der sprachphilosophisch-ästhetischen Reflexion.

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Diese Betrachtung solle den Menschen zu einer Selbstbetrachtung und zur Erkenntnis anleiten, „wie verirrt in diesem abgelegenen Winkel der Natur“ (Pascal 1865, Bd. 2, 54) er sei. Wenn Pascal die „Unendlichkeit des Weltalls“ am Beispiel einer winzigen Milbe in der abgründigen „Unermeßlichkeit der Natur“ gespiegelt sieht (Pascal 1865, Bd. 2, 54; zu Pascals „deux infinis“ vgl. auch NK 885, 6–7), kontrastiert N. ironisch Weltall und Mücke. Während Pascal aus den beiden dem Menschen unzugänglichen Unendlichkeiten auf die göttliche Allmacht schließt, sind sie für N.

N. teilte zwar nicht den geschichtsphilosophischen Fortschrittsoptimismus vieler Evolutionisten, den grundsätzlichen Gedanken der Evolution aber bejahte er. s Begriff der Evolution impliziert aber keine Teleologie (die in der Tat auch Darwin selbst leugnete, vgl. Stegmaier 1987, 281), sondern meint eine Entwicklung des Menschen im Sinne eines ungerichteten Wachstums seiner individuellen psychophysiologischen Fähigkeiten (wie N. später ähnlich auch den Gedanken des „Willens zur Macht“ verstehen wird).

Die Frage nach dem Sein erweist sich aber als zuinnerst mit der Frage nach der Sprache verschlungen – ein weiterer Ausdruck der die Moderne im 20. Jahrhundert prägenden sprachontologischen Struktur. Mit dem Poststrukturalismus und dem linguistic turn in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts steht die Rezeption v. a. s Begriff der Rhetorik (besonders der Metapher) konzentriert (z. B. Derrida 1972; Kofman 1972) und Nietzsche als Philosophen der Differenz zu deuten versucht (vgl. Reckermann 2003, 39–59).

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